Kategorien

postet am:

von:

Wie Novartis in einer heute am 02.07.2026 erschienenen News berichtet, ist Itvisma® nun auch im europäischen Raum, zur Behandlung der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie, für Betroffene Jugendliche und Erwachsene, sowie Kinder ab einem Alter von 2 Jahren zugelassen worden.

Basel, 2. Juli 2026 – Novartis gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission (EK) Itvisma ® (Onasemnogen-Abeparvovec) zur Behandlung von Kindern ab zwei Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen mit 5q-Spinalmuskelatrophie (SMA) mit einer biallelischen Mutation im Survival-Motor-Neuron-1-Gen ( SMN1 ) zugelassen hat.

Quelle: Novartis(Global) Pressemitteilung

Itvisma® ist im Kern die selbe Genersatztherapie wie Zolgensma® und beinhaltet ebenso den gleichen Wirkstoff (Onasemnogen-Abeparvovec), wird aber intrathekal verabreicht, da die intravenöse Injektion, von Zolgensma® mit einem hohen Sicherheitsrisiko für Betroffene Kinder über 2 Jahren(bzw. 20kg), Jugendliche und Erwachsen Betroffene verbunden ist.

Mit Itvisma® können nun auch SMA Betroffene aller Altersgruppen über einem Alter von 2 Jahren mit der Gentherapie (Onasemnogen-Abeparvovec) behandelt werden.

Allen hiermit viel Erfolg.

Itvisma ist als Genersatztherapie für Erwachsene ein Meilenstein, der zwar mit etwa 2,5 Mille ordentlich zu Buche schlägt, und dementsprechend auch für das eine oder andere Problem bei der Beantragung führen wird, aber auch eventuell einen großen Behandlungserfolg bringen kann. Was meinst Du, wirst Du versuchen Itvisma zu bekommen? … Schreib gern Deinen Kommentar.

Kommentar(e) (aufklappen/schließen)

/ als Gast kommentieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

5 Kommentare zu „Itvisma® zugelassen“

  1. Avatar von Renata

    Das klingt vielversprechend.

    Ich habe noch keine Rücksprache gehalten, aber im Moment würde ich noch warten auf mehr Berichte usw. Spinraza wirkt bei uns sehr gut, wodurch ein Wechsel immer fraglich ist. Gerade, was wenn es nicht gut anschlägt, wie geht’s dann weiter.

  2. Avatar von Doris

    Unser Sohn bekam letzte Woche wieder Spinraza und wir haben es auch angesprochen, dass wir interessiert sind. Unsere behandelnde Neurologin sprach aber ebenfalls von nicht unerheblichen Risiken (leider definierte sie nicht genau welche) und war da eher zurückhaltend.

    Würde mich interessieren von welchen Risiken wir hier definitiv sprechen? Die Studien und auch die KI geben hier nicht wirklich Genaueres her…

    Vl. weis jemand von euch ja bald Genaueres!

  3. Avatar von Juliane T.
    Juliane T.

    Es ist der nächste große Meilenstein in der SMA-Therapie! Es freut mich sehr die Zulassung zu lesen.

  4. Avatar von Ines Rickling
    Ines Rickling

    Ich bin sehr gespannt und habe auch schon auf die Zulassung gewartet. Werde es mit meiner Neurologin besprechen und versuchen die Risiken abzuwägen. Meine Neurologin sagte, dass es natürlich auch ein Risiko beinhaltet und wenn man eigentlich gut mit den Tabletten eingestellt ist, vielleicht das Risiko zu hoch ist. Auf jeden Fall werde ich noch ein wenig warten.

  5. Ich denke da auf jeden Fall drüber nach und glaube, dass ich es versuchen werde.

Alle Inhalte sind Urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung der jeweiligen Urheber.

Fediverse-Reaktionen
Teilen in: